Reward-based Crowdfunding

Ein Crowdfunding mit Gegenleistung wird auch reward-based-Crowdfunding genannt. Dabei erhalten die Unterstützer für ihr Kapital ein „Dankeschön“. Das kann z.B. das mit dem Kapital entwickelte Produkt sein oder eine andere Form von Goodie. Eine finanzielle Vergütung wie beim Crowdinvesting gibt es nicht. Als Test für das Marktpotenzial  oder die generelle Funktionsweise eines Produkts eignet sich diese Form des Crowdfundings ideal.

Besonders in den USA ist diese reward-based-Crowdfunding beliebt. Die Idee, online Geld von vielen Einzelnen für Projekte einzusammeln, entstand hier bereits Anfang der 2000er-Jahre. Der Fokus lag auf Musikern und Bands, die ihre Produktionen von Fans vorfinanzieren ließen. Dies geschah unter dem Begriff „fanfunding“. Die ersten Plattformen, die auch heute noch zu den größten gehören, waren Kickstarter und Indiegogo.

Für reward-based Crowdfunding gibt es aber aus der Tech-Branche Beispiele: Eines der bekanntesten ist die PEBBLE Smartwatch. Noch bevor große Hersteller wie Samsung oder Apple eine massentaugliche Smartwatch produzierten, warb ein bis dahin unbekanntes Gründerteam 10,27 Millionen US-Dollar bei 68.929 Unterstützern ein. Dahingegen werden in Deutschland auf diesem Weg vor allem kreative Projekte von Künstlern finanziert.

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