Graue Kapitalmarkt

Der Graue Kapitalmarkt ist der Teil des Finanzmarkts, der nur wenig reguliert ist. Neben seriösen Anbieter:innen, die attraktive Renditechancen bieten, finden sich hier aber auch undurchschaubare Finanzanlagen zwielichtige Akteure. Hier erfahren Sie alles Wichtige.

Graue Kapitalmarkt: Was ist das?

Der Graue Kapitalmarkt hat mit vielen Vorurteile zu kämpfen. In den vergangenen Jahren habe Fälle wie der von Prokon oder P&R diese Vorbehalte weiter genährt. Neben den unseriösen Angeboten, gibt es auf dem Grauen Kapitalmarkt auch seriöse Anbieter:innen mit erfolgsversprechenden Anlagen. Mittelständische Unternehmen, Start-ups oder Immobilienunternehmen greifen mittlerweile auch auf die Finanzprodukte des Grauen Finanzmarkts zurück.

Ein wichtiger Schritt diesbezüglich 2015 das Inkrafttreten des Kleinanlegerschutzgesetzes (KASG), das erstmals einen Rahmen für Crowdinvesting vorgab.  2019 kam es zu einer Evaluierung des KASG. Die Änderungen bestätigen die positive Entwicklung der Branche und den politischen Willen, alternative Finanzierungsarten weiter zu fördern.

Auch CrowdDesk ist Teil des Grauen Kapitalmarkts. Als Experte fürs Crowdinvesting untersteht CrowdDesk der Kontrolle der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin. Daneben sorgt CrowdDesk mit seiner präzisen Projektauswahl sowie einer hohen Informationsdichte für jedes Projekt dafür, dass Privatanleger:innen umfassend informiert sind.

Welche Arten des Kapitalmarkts gibt es außerdem?

Der weiße Kapitalmarkt

  • Der weiße Kapitalmarkt unterliegt der staatlichen Aufsicht oder einer vergleichbaren Institution. Er wird von dieser kontrolliert und regelmäßig überprüft. Der Art und Umfang der Kontrolle des weißen Kapitalmarkts ist einzigartig.

Der schwarze Kapitalmarkt

  • Die auf dem schwarzen Kapitalmarkt angebotenen Finanzanlagen zeichnen sich einerseits durch eine hohe Unsicherheit aus, in vielen Fällen sind die dort betriebenen Geschäfte illegal. Hierbei kann es sich beispielsweise um Wetten oder Glücksspiel handeln, wofür die Anbieter keine Genehmigung vorweisen können. Diese schwarzen Schafe gibt es immer wieder. Doch Anleger können sich vor ihnen schützen.

Wie sich Anleger schützen können

Für Anleger:innen ist es in manchen Fällen nicht leicht zu unterscheiden, welche Angebote seriös und welche von unseriösen Anbieter:innen stammen. Es gibt einige Aspekte, die es zu berücksichtigen gilt:

  • Überhöhte Renditen, die weit jenseits marktüblicher Zinssätze liegen, sollten man mit besonderer Vorsicht genießen
  • Anleger sollten das Verkaufsprospekt aufmerksam durchgehen: Welchen Hintergrund hat der Anbieter? Wie umfangreich sind die Informationen? Wird alles transparent kommuniziert? Welche Qualifikationen können die Anbieter:innen vorweisen?
  • Finanzielle Eckpunkte wie Kosten müssen klar erkennbar sein. Ebenso Sicherheiten und Garantien.

 

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