Gläubiger

Ein Gläubiger ist im Rahmen eines Schuldverhältnisses berechtigt vom Schuldner eine Leistung einzufordern. Damit ist zumeist eine Geldforderung gemeint.

Was ist ein Gläubiger?

Der Begriff des Gläubigers ist aus dem italienischen „credere“ abgeleitet, was „glauben“ bedeutet. Sprich: Er „glaubt“ dem Schuldner, dass er von ihm seine Schuld zurückerhält. Das Verhältnis der beiden wird als Schuldverhältnis bezeichnet. Es ist rechtlich in § 241 BGB geregelt. Klassische Beispiele für solche Schuldverhältnisse sind Kauf- oder Mietverträge. Dabei kann die Person des Gläubigers eine natürliche oder juristische sein.

Im Insolvenzfall

Kommt es zu einer Insolvenz, also einer Zahlungsunfähigkeit, dann bestehen in der Regel eine Vielzahl offener Forderungen, die ein Schuldner nicht bedienen kann. Damit keine der Gläubiger in einer solchen Situation vom Schuldner bevor- oder benachteiligt wird, bilden diese während eines Insolvenzverfahrens eine Gläubigergemeinschaft. Bei einem Crowdinvesting ist eine solche Gläubigergemeinschaft in den meisten Fällen nicht von Relevanz, da dort oft Nachrangdarlehen vergeben werden.

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