Emission

Als Emission wird der Vorgang bezeichnet, bei dem Wertpapiere wie Aktien oder Anleihen am Kapital- oder Finanzmarkt platziert werden. Das Unternehmen, dass eine solche Ausgabe platziert, bezeichnet man als Emittent.

Was ist eine Emission?

Der Begriff Emission kommt aus dem lateinischen und bedeutet in etwa „aussenden“ oder „losschicken“. Im Kontext der Finanzbranche versteht man darunter die Erstausgabe und Unterbringung von Wertpapieren am Kapitalmarkt. Dazu zieht man zumeist Kreditinstitute hinzu, die sich zu diesem Zweck zu einem Emissionskonsortium zusammenschließen.

Wozu werden Emissionen getätigt?

Emissionen dienen vorrangig der Kapitalbeschaffung eines Unternehmens. Tätigt ein Unternehmen erstmals eine Emission – und ist dadurch ein Emittenten – spricht man auch von einer Neuemission. Der Emissionskurs der ausgegebenen Aktien soll über dem Nennwert liegen. Der Nennwert beschreibt den Betrag, der auf einer Aktie gedruckt ist. Dahingegen kann der Marktwert einer Aktie abweichen.

Emission aus dem Umweltkontext

Emission ist aber nicht nur ein Begriff, der aus dem Finanzkontext bekannt ist. Als Emissionen bezeichnet man auch die Aussendungen bzw. der Ausstoß von Schadstoffen in die Umwelt. Die Quelle des Ausstoßes ist der Emittent. Dazu gehören beispielsweise Emissionen im Bereich Luftschadstoffe, die von Kohlekraftwerken oder Autos ausgehen. Das Gegenteil eines solchen Ausstoßes ist die Immission. Das bedeutet die Einwirkung von Störfaktoren aus der Umwelt auf den Menschen.

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