Anschubfinanzierung

Wer gibt Geld für den Start? Oftmals scheitern Ideen nicht an ihrer Machbarkeit, sondern daran, dass die finanziellen Mittel zur Umsetzung begrenzt sind. Deshalb erhalten förderungswürdige Projekte oftmals eine finanzielle Unterstützung in Form einer Anschubfinanzierung. Dieses Kapital kann von institutionellen, privaten oder öffentlichen Geldgebern kommen.

Kennzeichen der Anschubfinanzierung

Die Anschubfinanzierung wird zu Beginn eines Projekts festgelegt. Dazu müssen mit Investoren konkrete Rahmenbedingungen ausgehandelt werden: Wofür wird das Geld verwendet? Welche Ziele sollen erreicht werden? Meist wird bei dieser Art der Finanzierung auf finanzielle Sicherheiten verzichtet. Vielmehr wird das Projekt selbst als Sicherheit angesehen. Es soll zukünftig Erfolg haben und somit Geld abwerfen. Somit wird eine Anschubfinanzierung in den meisten Fällen mit Wagniskapital geleistet.

Anschubfinanzierungen können von verschiedenen Investoren geleistet werden wie z.B. Fonds, Banken, Privatanleger oder die öffentliche Hand. So hat die Bundesregierung in ihrem Wirtschaftsplangesetz 2018 beschlossen, dass rund 790 Millionen Euro Wagniskapital für junge Unternehmen zur Verfügung stehen. Damit stehen für die kommenden Jahre rund zwei Milliarden Euro an öffentlichen Mitteln zur Weiterentwicklung der Wagniskapitalmaßnahmen bereit. Wie der Geschäftsführer des deutschen Startup-Verbands die Finanzierungssituation für Startups hierzulande bewertet, gibt es hier zu lesen.

Besonders für kostenintensive Branchen, wie z.B. die Technologiebranche, ist Kapital zu Beginn eines Projekts essenziell. Wie Crowdinvesting dabei helfen kann, lesen Sie in unserem Blogbeitrag.

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