Anlagestrategie

Was ist eine Anlagestrategie?

Wie gehen private Investoren vor? Nach welchen Kriterien entscheiden institutionelle Anleger? Bei der richtigen Anlagestrategie scheiden sich die Geister. Sie bezeichnet den Plan oder das Konzept, nach dem Investoren ihre Entscheidungen für oder gegen eine Anlage treffen. Meist wird die Anlagestrategie langfristig über mehrer Jahre hinweg geplant. Gerade in der aktuellen Niedrigzinsphase ist die richtige Investmentstrategie wichtig.

Was beeinflusst die Anlagestrategie?

Viele Faktoren beeinflussen die Anlagestrategie. Dazu zählen u.a. die konjunkturelle Gesamtlage, das zur Verfügung stehende Vermögen, die Risikobereitschaft oder die Branchensituation. Der wichtigste Aspekt der Anlagestrategie ist die Diversifikation des Portfolios, also eine möglichst breite Streuung des Risikos.

Aktive und passive Anlagestrategien

Anlagestrategien lassen sich grundsätzlich in aktives und passives Management unterteilen. Wer eine aktive Strategie verfolgt, der versucht, besser als der Marktdurchschnitt zu sein. Das geschieht durch gezielte An- und Verkäufe von Wertpapieren zum richtigen Zeitpunkt, also der aktive Eingriff in das Marktgeschehen. Im Englischen spricht man auch von Stockpicking.

Das passive Management, im Englischen auch Indexing genannt, zeichnet sich dadurch aus, dass Portfoliomanager nicht darüber entscheiden, welche Aktien gekauft und zu bestimmten Zeitpunkten wiederverkauft werden. ETFs (Exchange Traded Funds, auf deutsch: börsengehandelter Fonds) verfolgen zumeist diese passive Strategie. Sie orientieren sich an langfristigen Entwicklungen (+10 Jahre) und an der Zusammensetzung eines Indexes. Verliert die Aktie an Wert, sitzt ein ETF diese Phase aus und greift nicht aktiv mit An- und Verkäufen ein.

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