Anlageklasse

Für alle, die sich mit Finanzprodukten, Anlagestrategien und der Börse beschäftigen ist die Anlageklasse (auch Assetklasse) eines der wichtigsten Instrumente. Sie beschreibt unterschiedliche Vermögenswerte, die die gleichen Eigenschaften aufweisen.

Definition: Was ist eine Anlageklasse?

Anlagen mit den gleichen Merkmalen bilden eine Anlageklassen. Angesichts der Vielfalt an Finanzinstrumenten erleichtert dies den Überblick. Anleger können sich so gezielt Anlagen auswählen. Im Allgemeinen existieren fünf klar definierte Anlageklassen, in denen Kapital investiert werden kann.

  • Aktien
  • Renten
  • Immobilien
  • Rohstoffe
  • Gegenstände mit Sammlerwert

Um von Anlageklassen zu sprechen, hat der Wirtschaftswissenschaftler William F. Sharp drei Kriterien definiert, die erfüllt sein müssen:

  1. Die einzelnen Klassen müssen sich gegenseitig ausschließen. Ein Vermögenswert darf nicht mehreren Anlageklassen zugeordnet sein.
  2. Um eine möglichst hohe Diversifikation zu gewährleisten, muss eine Anlageklasse eine große Anzahl von Anlagen enthalten.
  3. Die Erträge einzelner Anlageklassen müssen sich voneinander unterscheiden.

Was zeichnet sie aus?

Liquidität, Sachwerte, Substanzwerte, Performance, Wertentwicklung, Risiko oder Märkte – eine Anlageklasse zeichnet sich durch die gemeinsamen Merkmale der dort gesammelten Anlagen aus. Für viele gelten dieselben gesetzlichen Grundlagen und Regulierungsvorschriften.

Zu einer ausgewogenen Diversifizierung des Finanzportfolios gehört auch die Auswahl verschiedener solcher Merkmale und dementsprechend die Auswahl verschiedener Anlageklassen. Das eingesetzte Kapital wird in verschiedene Assets aufgeteilt. Das nennt man dann Asset-Allokation.

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